Funkhaus Europa

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Da ich mein Weihnachtsgeschenk in Form einer Mitsegelgelegenheit auf die Kapverden dieses Jahr schon etwas früher bekommen habe, konnte ich den letzten Funkhaus Europa Beitrag über meine Reise nur mit Verzögerung hören. Wem es genauso ging, oder wer das Bedürfnis verspürt meine Stimme zu hören, findet hier mehr!

Happy everything.

Beobachtung freilaufender Gedanken und anderer wilder Tiere.

aussicht

Seit einigen Tagen bekomme ich Nacht für Nacht Besuch von einem Bären, der in der Dunkelheit um mein Zelt schleicht. Zumindest in meinem Träumen. Eigentlich kein Wunder, denn mehr als einmal wurde ich gewarnt, dass es in den Pyrenäen freilebende Bären geben soll. Ratschläge dieser Art begegnen mir häufig. Nur selten spiegeln sie die Realität wieder, verraten mir aber mehr über Menschen und Gesellschaft als es meine Reiseführer je könnten. Schließlich haben wir alle unsere Ängste: Ost vor West, Nord vor Süd, Religion a vor Religion b, Schaf vor Wolf, Huhn vor Fuchs, die von hinter dem Berg vor denen von vor dem Berg und andersherum – in allen Farben und Ausprägungen. Daran gewöhnt man sich, denn die meisten können ja nichts dafür. Dagegen getan wird meistens leider auch nicht sonderlich viel, denn kaum einer macht sich die Mühe zu überprüfen, ob die Welt da draußen wirklich so ist wie man es sich erzählt. Dann werden Erwachsene schnell zu Kindern, die den Weg in den Keller scheuen, weil sie dort in der Dunkelheit böse Geister vermuten. Und auch im Falle der Pyrenäenbären hat niemand, der die Warnung aussprach, jemals einen zu Gesicht bekommen. Trotzdem ist man sich einig, dass es besser ist auf der Hut zu sein.

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