realität2

in Blog, Reiseberichte

Die Gesichter einer Realität.

Das offene Ende der Röhre, in der ich mich befinde, umrahmt die milchig trüb-nasse Welt außerhalb meines Unterschlupfs. Nur knapp 200 Kilometer vor der peruanischen Grenze entfernt, mitten im bergigen Niemandsland, war jemand so nett diesen Fremdkörper zurück zu lassen. Gemütlich wäre in dem Zusammenhang wohl der falsche Begriff, aber im Vergleich zu Draußen gewinnt die Röhre zwangsläufig an Charme. Seit Anbruch des Tages sieht der Himmel recht unverändert aus.

Je höher ich auf der Paßstraße gekommen bin, desto unangenehmer wurde die Nässe, die sich mir auf dieser Reise in mindestens 1000 Gestalten offenbart hat und das, obwohl ich aus meiner Heimat in der Nähe von Aachen schon so einiges über Niederschläge lernen konnte. Mittlerweile langweilt mich das reale Wetter in etwa gleichem Maße wie davon zu schreiben, weshalb ich hier nicht weiter darauf eingehen möchte. Im Inneren meiner Röhre liegt allerhand Müll herum, der nicht mit mir hierher gekommen ist. Würde ich weiter suchen, fände ich sicher noch weit aus unangenehmere Zeugen menschlichen Besuchs an diesem Ort, wo die Sonne niemals scheint. An der Wand hat sich jemand mit einem für mein ungeschultes Auge relativ talentfreien Graffiti verewigt. In blauen, verlaufenen Buchstaben steht dort: Realität?

Wer war wohl der Absender dieser Frage und warum schreibt er so etwas ins Innere einer Betonröhre? Wer soll das lesen und warum lese ich das gerade jetzt? Laut lese ich die Frage vor und lausche dem Schall meiner Worte. Realität scheint doch eine klare Angelegenheit zu sein. Auch wenn es zwischen schwarz und weiß viele Graustufen gibt, ist doch zwei und zwei meistens vier, draußen regnet es seit Stunden und mein Leben verkommt mehr und mehr zur Einsiedelei. Was fällt dem ein zu fragen?

Why does it always rain on me?

Why does it always rain on me?

Außerhalb der Röhre hat die Sonne über Umwege ein Schlupfloch durch die Wolken gefunden. Während ich ihr dabei zusehe wie sie die Wolken vertreibt, kommen mir erste Zweifel, ob die Realität denn wirklich derart in Stein gemeißelt ist, wie wir sie uns manchmal wünschen. In jedem Fall scheint sie sehr vergänglich. Der Nebel verzieht sich nach oben-links, um irgendwo in höheren Lagen Schlecht-Wetter-Realität zu schaffen. Ich tänzle um ein paar Pfützen herum, zielstrebig auf einen großen Stein am Wegesrand zu. Dort angekommen trinke ich den letzten Schluck lauwarmen Tee aus meiner Tasse und nehme so viel Sonnenwärme auf wie möglich. Im Augenwinkel bewegt sich ein bunter Punkt geräuschlos auf mich zu, meine Urinstinkte werden wach. Du heiliger Strohsack, ein Fahrradfahrer! Ein „Hola“ von mir, das durch ein „Hey“ von ihm erwidert wird und der Fremde ist schon wieder verschwunden. So ein Rüpel denke ich mir, bleibt nicht einmal stehen. Sieht der denn nicht, dass ich ebenfalls mit dem Rad reise. Sehr unhöflich, wie ich finde. Ich mache das irgendwie immer anders, höflich, deutsch eben… Ist das so?
Auf dem Weg zur Passhöhe frage ich mich, wie wohl der Fremde die Situation beurteilt hat. Hätte ich denn wirklich angehalten, und wenn ja, warum sollte er das gleiche tun? Hätte hätte Fahrradkette.

eeee

Here comes the sun.

Ein paar Stunden später, auf der anderen Seite des Passes, habe ich die Röhre, den Fremden und die Frage danach, was Realität nun eigentlich ist, vergessen. Real ist doch das, was gerade passiert. Unterzucker! Mit einer Packung Kekse in der Hand stehe ich an der Kasse eines kleinen Ladens. Es gibt nicht viel Auswahl, aber alles ist günstig, wenn man vom europäischen Standard ausgeht. Etwas verloren gehe ich auf die Suche nach der Verkäuferin und erinnere mich an Einkäufe bei Schlecker, wo man sich – als es ihn noch gab – als Kunde hin und wieder recht einsam vorkommen konnte. Draußen spielen Kinder auf einem improvisierten, etwas trostlos wirkenden Platz Fußball. Dort finde ich auch die Verkäuferin. Etwas unwillig folgt sie mir und fragt woher ich komme. Ich erzähle automatisiert zum gefühlt 1569. Mal die Kurzform meiner Reise und gehe davon aus, dass dieses Gespräch den typischen Verlauf nimmt, an dessen Ende ich zu hören bekomme, was ich doch für ein Teufelskerl bin. Entgegen meiner Erwartung bleibt die Egopflege jedoch aus. Die Frau blickt mit aufeinander gepressten Lippen zu den Kindern und sagt dann: „Aus diesem Dorf wird keiner tun können was du machst. Wir haben den falschen Pass, die falsche Hautfarbe und sind froh, wenn wir über die Runden kommen. Wenn es dir einmal zu viel wird, sitzt du doch schon im Flugzeug nach Hause. Übrigens hatte ich in deinem Alter schon drei Kinder!“, schiebt sie nach. Etwas kleinlaut unternehme ich den Versuch mit dem Kopf wieder an die Wasseroberfläche des Gespräches zurückzukehren und frage, wie alt sie denn sei. Sie erklärt, gerade 30 geworden zu sein, womit sie gute zweieinhalb Jahre jünger ist als ich. Als wäre das von Bedeutung, kehrt ein Hauch an Souveränität zurück.

Zukunft?

Zukunft?

Gegenüber von der Kasse erkenne im Spiegel einen jungen Mann mit schmutzigem Gesicht, der wie ein Astronaut in der überschaubaren Dorfwelt aussieht. Das bin dann wohl ich, hallöchen! Der vermeintlich reiche Westler, vom Schicksal bevorteilt? Echt jetzt? Vom Spiegel gleitet mein Blick zur Bestandsaufnahme in meine Geldbörse, von der gleichermaßen ein Gefühl der Sicherheit ausgeht – als auch mit Blick auf die Kinder ein Stück schlechten Gewissens. Das ist also meine Freiheit? Ist das so? Ich öffne den Reißverschluss, erkenne das Hologramm auf den Plastikkarten… alles da: 2 Kreditkarten, eine Debitkarte, mein Perso, sowie ein paar Dollar Münzen. Erschreckt blicke ich zurück zum Spiegel und habe das Gefühl noch weißer zu werden als ich ohnehin schon bin.

leer.

leer.

Irritiert frage ich mich, wo denn das Bündel Papiergeld hin ist, welches ich dort zwischen den Karten vermutete. Kennt man ja, hätte ich fast gesagt, aber die 8,50$ die für fünf Tage Matschpiste reichen sollen, legen einen düsteren Schleier über die Realität. Ein letzter Blick in den Spiegel offenbart einen seekrank wirkenden Astronauten. Ich bezahle und verlasse den Raum. Während ich meine Taschen durchsuche, höre ich den Satz des betrieblichen Unternehmensberaters bei meiner ersten Anstellung: „Herr Groten, wir müssen über ihre finanzielle Zukunft sprechen, mit uns stehen Sie nie alleine im Regen, Bla-Bla-Blupp.“ Den würde ich jetzt gerne einmal sehen, wie er mit seiner fleischfarbenen Krawatte und einem Riesterrentenvertrag hier Gutwetter macht.

Wie oft auf dieser Reise bin ich dem Irrtum aufgesessen, irgendwas verloren zu haben, was ich dann sehr überrascht irgendwo in den Untiefen meiner Taschen wiederfand. Dieses Mal fühlt sich das Problem aber realer an, die Eichhörnchenstrategie Geld zu verteilen, habe ich bis jetzt nie angewendet, da ich einmal gehört habe, die schlauen Tierchen fänden auch nur etwa 1/3 von dem, was sie zurückgelegt haben wieder, was ein bisschen zu sehr nach Riesterrente klingt, wie ich finde. Meine Suche bleibt erfolglos und ich beginne meine Kekse zu rationieren. Kurz beschleicht mich das Gefühl einfach alle aufzuessen und zu sehen, was dann kommt. Nach mir die Sinnflut. Dann bin ich doch vernünftig und komme auf 1,5 Kekse pro Tag. Trotzdem kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Realität gerade ziemlich kalorienarm daher kommt.
Keine zwei Minuten, nachdem ich also eine Standpauke über meine Herkunft und den damit eingehenden Reichtum aushalten musste, stehe ich mit einem Barvermögen da, das wahrscheinlich selbst vor Ort unter der Armutsgrenze liegt. Kurz überlege ich zurück zu gehen und der Verkäuferin mein Leid zu klagen, bezweifele aber, dass das etwas ändern könnte. Ihre Sichtweise kann ich nachvollziehen und wahrscheinlich hat sie doch auch ein bisschen Recht mit dem, was sie sagt. Ob sie sich denn wohl auch die Mühe macht meine Rolle zu verstehen?
Ob ich das Geld nun verloren habe oder einfach über meinen Verhältnissen lebte, spielt keine Rolle mehr. So komme ich also vom Regen in die Traufe, sparen ist angesagt. Orientierungslos verlasse ich das Dorf und entdecke einige ergebnislose Gedankengänge und Kilometer abwärts eine Obstplantage. Ein Blick hinter die große Hecke öffnet die Sicht auf ein menschenleer wirkendes Nebental voller Grenadinen, einer passionsfruchtartigen süßen Frucht, die in der Mittagssonne gold-gelb leuchtet. Ich bin gerettet, die Realität ist doch eine feine Sache. Mit vollem Magen und Taschen drücke ich mich durchs Dickicht auf die Straße und fahre bemüht unauffällig weiter.

"EInkauf" bei Mutter-Natur.

Versorgt von Mutter-Natur.

Nur wenige Kurven später kommt es zu einem beinahe Zusammenstoß mit etwas, das ich kurz für mein eigenes Spiegelbild halte. Der andere Radfahrer, dieser Rüpel, steht mitten auf der Straße und fotografiert gebückt auf dem Boden hockend Pilze, die auf Pferdeäpfeln wachsen. Bestätigt in meiner Vermutung, dass er nicht ganz sauber sein kann, nähere ich mich ihm mit einem Selbstbewusstsein, das man nur haben kann, wenn man die Taschen voller geklauter Früchte hat. Diesmal ist sein Fluchtweg abgesperrt und so bleibt dem Fremdling nichts anderes übrig als sich mit mir auseinanderzusetzen. Verschwörerisch reiche ich ihm meine Hand.

Perspektivenwechsel.

Perspektivenwechsel.

Der Sonderling entpuppt sich entgegen meiner Vermutung als netter Kerl. Wie von selbst spricht er unsere erste Begegnung an und erklärt, er habe mein Rad gar nicht gesehen und war sich nicht sicher, ob er halten sollte. Außerdem war er gerade auf der Suche nach einem stillen Örtchen. Beschämt stelle ich fest, dass mein Rad ja hinter der Röhre geparkt war und antworte gelassen: „Kein Problem!“. Ich biete ihm eine Grenadine an und erkläre meinen Liquiditätsengpass. Er bietet mir an zusammen zu fahren und mich bis zu unserer Rückkehr in die Welt der Banken finanziell zu unterstützen. Etwas ungläubig darüber, was nun aus meinem Problem und der todsicheren Annahme geworden ist, dass mein Gegenüber keine Manieren habe.

Papayas in den Anden.

Papayas in den Anden.

Barney aus England ist ein zurückhaltender, top-fitter Reisepartner. Mit seinem brandneuen Rad und vergleichsweise leichtem Gepäck ist er mir ständig voraus. Das Gelände in Richtung der kleinen Grenze wird immer unzugänglicher und ist auf den letzten 100 Kilometern asphaltfrei, steil rauf, steil runter. Die meisten nehmen hier den Bus. Warum wir das nicht taten habe ich vergessen. Oft bleibt mir stundenlang nur der Reifenabdruck von Barney, der sich in den Matsch des Weges eingeprägt hat. Häufige Schiebepassagen schaffen Raum für genauere Beobachtung des Wildlebens.
So beobachte ich Ameisen, die auf einer Art Insektenautobahn geschäftig Blätter und andere Güter transportieren, drei Schlangen, die vor mir elegant den Weg kreuzen und grüne, große Papayas, die hoch oben in den Bäumen wachsen. Meine mangelnde finanzielle Vorsorge, den nassen Äquator sowie meinen Helfer, der bis auf seine Reifenspuren wie vom Erdboden verschwunden zu sein scheint, verfluche ich in wiederkehrenden Zyklen, mal aufdeutsch, mal auf englisch und überraschenderweise sogar auf spanisch.

Immer und überall auf Achse.

Immer und überall auf Achse.

In der nächsten Stadt gehe ich davon aus, meinen neuen Freund am Eingang wieder zu treffen. So hatten wir das zumindest besprochen, dachte ich. Fehlanzeige! Niemand da und die Geldautomaten und Banken, die es hier gibt, gehören ausnahmslos einer regionalen Gruppe an, deren Mitglied ich nicht bin. Die Dame am Schalter erklärt, dass Visa, Master und Maestrokarte in diesem Teil des Landes nicht benutzt werden. Etwas ungläubig schaue ich sie an und frage bloß: Echt jetzt?
Mit knurrendem Magen fahre ich weiter und treffe am Ortsausgang auf meinen Gönner, der die Stadt wohl von der anderen Seite erreicht hat. „Wie abgemacht oder?“, fragt er. Beim schnellen Mittagessen erzähle ich von den Ameisen, den Schlangen und so, die er aber nicht gesehen hat. Stattdessen berichtet er von seltenen Pilzen, die mir entgangen sind. Sind wir denn nicht die gleiche Strecke geradelt?

Fußabdrücke.

Spuren lesen.

Der schon vorher auffällig schlechte Zustand der Straße zeigt wenig Bemühungen sich auf den letzten 30 Kilometern von einer anderen Seite zu zeigen. Unfahrbare Rampen, die selbst mit Asphalt eine Zumutung wären, wechseln mit grobem Schotter und einer Flussdurchquerung ab. In der Abenddämmerung erreiche ich müde und vollkommen versifft die Grenze. Die offizielle Ausreise ist sehr unbürokratisch. Auf der anderen Seite des Flusses lassen sich im nebeligen Dämmerlicht weitere Baracken ausmachen, in denen die peruanische Behörde auf uns wartet. Nach der Zitterpartie der letzten Tage hoffe ich auf allgemeine Besserung und baldiges Bargeld in einem neuen Land.

Die Grenzbeamten auf der peruanischen Seite sind beim Abendessen, weswegen wir ein wenig auf den Einreisestempel warten müssen. Ein paar Betrunkene nähern sich uns und grölen uns ein „Hola Gringos“ entgegen. Gringos – das sind dann wohl wir. Sobald der Stempel im Pass ist, fahren wir durch die Dunkelheit unsere ersten Meter über vorzüglich neuen Asphalt hin zur kleinen peruanischen Grenzstadt, ein trostloses Loch.

Auf einen Tipp hin, der in etwa wie Schutzgelderpressung klingt, verzichten wir aufs Zelten und mieten eine Unterkunft schlechterer Qualität. Die knappen Konversationen sind bis jetzt eher praktisch, kurz oder auf den befremdlichen Gringogruß beschränkt. Auf uns hat hier niemand gewartet. Der Versuch uns ein Bild von dem neuen Land zu machen gipfelt in der absurden Bemühung in einem Geschäft mit der Aufschrift Restaurant etwas zu essen zu bestellen. „Gibt es hier nicht“, sagt ein eher arrogant wirkender Mann mit breitem Gesicht wenig interessiert – als hätten wir eine sehr abwegige Frage gestellt. Seine aus unserer Sicht so abwegige Antwort irritiert uns hingegen. Kopfschüttelnd verlassen wir das Geschäft und mein Kopf formt die Worte, die ich im Gesicht des Nicht-Wirtes, des Nicht-Restaurants lesen kann. IDIOT! Auch nebenan finden wir einen ähnlichen Sachverhalt vor. Schließlich enden wir in einer Lokalität ohne Schild, wo Essen in restaurantähnlichem Ambiente serviert wird. Später in meinem Bett kommt mir die Röhre wieder in den Sinn. Was ist denn nun Realität? Aktuell sieht meine Realität so aus, dass ich in einem nach wie vor sehr regnerischen Umfeld relativ unhöfliche Menschen treffe. Peru ist komisch, stelle ich fest, merke aber, dass das ein sehr vorschnelles Urteil ist. Allzu leicht fällt es doch, der „Realität“ auf den Leim zu gehen und nach ein paar schrägen Begegnungen mit primitiver Bestimmtheit zu meinen, das ganze Land sei so. Das gleiche geht natürlich auch anders herum und findet nicht nur bei Ländern Anwendung. Bei Peru bin ich mir jedoch fast ganz sicher.

In der Nacht stoppt der Regen. Die Erinnerung an die eigenartige Ankunft kämpft mit einem Keim Hoffnung während wir durch eine Tür, dessen grüne Farbe an besser Zeiten erinnert, das Hostel verlassen. Auf der lichtdurchfluteten Straße begegnen wir einer Gruppe Grundschulmädchen, die uns ein „Hola Gringos“ entgegen rufen. Dieses Mal klingt es irgendwie viel freundlicher. Auf die Frage nach einer Bäckerei, führt uns die Besitzerin eines Eisenwarengeschäfts zu dem Restaurant ohne Restaurant zu sein. Der Nicht-Wirt vom Vorabend steht mit weißer Schürze hinter der Theke und verkauft nun Brot. Davon steht nichts auf dem Schild, was die Chance erhöht, dass wir dort Brot kaufen können. Wir bestellen zwei salzige und zwei süße Brötchen, die bis auf die Form keinen geschmacklichen Unterschied erkennen lassen. Während wir in den Eingang gelehnt essen, kommt der Nicht-Wirt mit zwei Bechern Kaffee heraus und reicht sie uns. Ein Geschenk für die Neuankömmlinge. Feliz viaje, gute Reise. Echt nett, oder!?

Freund oder Feind, Freund oder Feind, Freund oder Feind? -Freind!

Freund oder Feind, Freund oder Feind, Freund oder Feind? -Freind!

„Alles was wir hören ist eine Meinung, keine Tatsache. Alles was wir sehen ist eine Perspektive, keine Wahrheit.“ (Marc Aurel)

sichtweisen