Hungrig im Kühlschrank.

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Einsam stehen zwei Zelte in der weiten Talsohle, umgeben von nichts als Sand, kleinem Buschwerk und einem fast ausgetrockneten Fluss. Das Wasser liegt trotz der herauf eilenden Morgensonne tiefgefroren und bewegungslos da, als hätte die Winternacht ein frostiges „Ich-war-hier“ an den Tag hinterlassen wollen. Bis zum Sonnenaufgang hörte ich meinen Zeltnachbar gelegentlich über die Kälte fluchen. Jetzt klappert Geschirr und meine Phantasie malt ein Bild des dampfenden Frühstücks, dem ich sehnsüchtig entgegenfieber. Weiterlesen

Ecuador (II) – Zu Besuch bei den Recyclistas

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Wie auf einem fliegenden Teppich gleite ich hinab, während sich das metallene Ungetüm, auf dem ich sitze, in Richtung Flussmitte schiebt. Etwas verunsichert, ob ich auf der anderen Seite ankommen werde und was mich dort erwarten wird, umklammere ich meine 5 Taschen so gut ich kann und fixiere mein Fahrrad mit den Füßen. Erst jetzt merke ich, dass das kleine Mädchen mit an Bord ist und irgendwo hinter mir, außerhalb der Gondel, unseren Vortrieb mit rhythmischen Stößen unterstützt. Weiterlesen