Mut zur Endlichkeit (II) – Die Heldenreise.

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Fortzetzung von Mut zur Endlichkeit: Eine Annährung.

Mit einem Moment Verzögerung ergießt sich eine Lawine aus Ängsten über das mühsam erbaute Kartenhaus stiller Beobachtung. Dazu reichen also zwei Worte. Mein Kopf fühlt sich an wie ein verschlossener Hühnerstall, in dem der Fuchs zu Besuch ist. Gedanken fliegen wild durcheinander und vom Magen breitet sich eine Enge aus, die kaum Raum zum Atmen lässt. Aus der Unruhe formen sich Fragen wie: Warum denn ich? Ich wollte doch noch… Wann genau denn? Kann ich vorher nicht noch mal…? Weiterlesen

Mut zur Endlichkeit (l) – Eine Annäherung.

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Mit zitternden Fingern taste ich in der Dunkelheit nach dem Handy. Verdammt kalt hier drin. Der Schein des Displays erhellt die Innenseite des Zelts und lässt das gefrorene Kondenswasser glitzern wie im Inneren einer Discokugel. Entgegen meiner Vermutung, es sei bereits früher Morgen, habe ich nur wenige Stunden geschlafen, es ist gerade einmal 0:30. Der kälteste Teil der Nacht liegt also noch vor mir und mein Sommerschlafsack gibt nicht viel Grund zur Hoffnung auf eine gemütliche Zeit bis zum Morgengrauen. Ein aus Atemluft geformter Seufzer verlässt meinen Mund und schwebt als Wolke durchs Zelt. Verdammt kalt hier drin! Weiterlesen

Herbst im Herzen Spaniens

Anfang Oktober erreiche ich nach einem Sprint durch Norspanien bei Kilometer 2500 die kleine Stadt Candeleda. Dort arbeite ich 2 Wochen im Vipassana Meditationszentrum.